Deutscher Kulturrat und Deutsche Nationalbibliothek machen ein neues Dossier in der Zeitung „Politik & Kultur“ öffentlich.
Zentraler und kompakter Wissensspeicher der Bundesrepublik Deutschland ist die Deutsche Nationalbibliothek. Täglich erreichen mehr als 13 000 Veröffentlichungen ihre Standorte in Leipzig und Frankfurt am Main. Dort werden sie seit Jahrzehnten gesammelt, formal und inhaltlich erschlossen, dauerhaft bewahrt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute umfasst der Bestand über 57 Millionen Werke. Das neue Dossier „Das Magazin der Republik: Die Deutsche Nationalbibliothek“ von „Politik & Kultur“, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, lädt dazu ein, eine der bedeutendsten Wissens- und Gedächtnisinstitutionen Deutschlands näher kennenzulernen. Es vermittelt Geschichte, Auftrag und Arbeitsweise der Deutschen Nationalbibliothek und richtet den Blick zugleich auf ihre Zukunft.
Beiträge des Dossiers zeigen die Vielfalt der Aufgaben der Deutschen Nationalbibliothek: von der Sammlung und Erschließung analoger und digitaler Veröffentlichungen über die Langzeit-Archivierung und die Arbeit mit Normdaten bis hin zur Bewahrung des schriftlichen und des musikalischen Kulturerbes. Zugleich nimmt das Dossier aktuelle Herausforderungen in den Blickpunkt: Wie verändert die Digitalisierung den Sammlungs- und Bewahrungsauftrag? Wie können digitale Publikationen auch dauerhaft zugänglich bleiben? Welche politischen und finanziellen Rahmenbedingungen benötigt die Deutsche Nationalbibliothek aktuell, um ihre Aufgaben auch künftig erfüllen zu können?
Das 88-seitige Dossier mit über 40 Beiträgen von mehr als 50 Autorinnen und Autoren erscheint als Beilage zur Ausgabe 9–10/2026 von „Politik & Kultur“ und ist auch digital abrufbar. Ebenfalls ist eine barrierearme Version verfügbar. Die Printversion ist im Shop des Deutschen Kulturrates erhältlich.
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