Eine Sonderschau in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln bringt Interessierten derzeit die Welt des Kalligrafen Rolf Lock nahe.
Linien, Lettern, Schriften, Bücher – das ist (kurz gesagt) die grafische Welt des Künstlers Rolf Lock, und die Ausstellung in Köln mit dem Titel „Buchstaben Bilder Bücher“ legt ihren Fokus darauf. Lock wird 1955 in Düren geboren, absolviert eine Ausbildung zum Schriftlithografen (1970–1973) sowie ein Kalligrafie- und Objektdesignstudium (1978–1982), arbeitet einige Jahre als Grafiker in den Bereichen der Industrie, der Agentur und des Museums, gründet seine eigene Handpresse zur Herausgabe von Unikatbüchern (1991) und beginnt mit der Tätigkeit als freischaffender (Buch-) Künstler und Kalligraf (1993). Inzwischen erfährt sein Schaffen nicht nur nationales, sondern längst auch internationales Renommee: Seine Werke finden sich in bedeutenden Sammlungen, so in der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ im thüringischen Weimar oder in Patricia J. Pistners Sammlung „Miniature Text and Bindings“ in New York (USA).
Die Sonderschau in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt (Eingang Filmforum) bringt Interessierten derzeit die Welt des Kalligrafen Rolf Lock nahe. Diese Ausstellung mit dem Titel „Buchstaben Bilder Bücher“ bietet vom 19. September bis 25. Oktober 2026 eine gute Gelegenheit, großformatige und kleinformatige Werke aus den vergangenen Jahren zu bewundern. Interessierte sind willkommen – jeweils dienstags bis donnerstags von 10 – 21 Uhr, freitags bis sonntags von 10 – 18 Uhr und montags von 14 – 21 Uhr.
https://kunst-und-museumsbibliothek.de
Siehe den kompletten Beitrag in bindereport 09/2026.

