Bereits zum fünften Mal in Folge hat der Vorstand der BG ETEM den Beitragsfuß gesenkt – in seiner aktuellen Sitzung von 2,80 auf 2,77. Damit sinkt der durchschnittliche Beitrag der Betriebe von 77 auf 76 Cent je 100 Euro von dem Betrieb an die Beschäftigten gezahlter Lohnsumme. „Das ist das Ergebnis einer vorausschauenden Finanzplanung und ein Erfolg der erheblichen Präventionsanstrengungen unserer Mitgliedsunternehmen“, sagt Hans-Peter Kern, Vorstandsvorsitzender der BG ETEM. „Angesichts wachsender Herausforderungen für unsere Wirtschaft ist es ein positives Signal, dass der Mitgliedsbeitrag erneut sinken kann“, erklärt Franz Donner, alternierender Vorstandsvorsitzender der BG ETEM. Der Beitragsfuß ist eine Rechengröße, die mit der Gefahrklasse des Betriebes und seiner Lohnsumme zur Berechnung der Höhe der Mitgliedsbeiträge dient. Mit den Beiträgen werden die Ausgaben der BG des zurückliegenden Kalenderjahres solidarisch durch die Mitgliedsunternehmen gedeckt, ohne einen (wie in anderen Sozialversicherungszweigen üblichen) Zuschuss aus dem Bundeshaushalt. Durch die Mitgliedschaft in der BG ETEM entfällt für Betriebe die Haftung für gesundheitliche Schäden, die deren Beschäftigten durch Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten entstehen können.
Den größten Einzelposten machten 2025 mit 603,1 Millionen Euro Rentenzahlungen aus. Mit ihnen werden Versicherte für schwerwiegende Gesundheitsschäden aufgrund von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten entschädigt. Hinzu kommen 439,1 Millionen Euro für medizinische Heilbehandlungskosten und weitere Rehabilitationsleistungen im Zusammenhang mit Unfällen und Berufskrankheiten, darüber hinaus 156,4 Millionen Euro für Präventions-Dienstleistungen. Die Gesamtausgaben für das Jahr 2025 belaufen sich auf rund 1,49 Milliarden Euro.

