Apenberg: „Digitales Stückwerk“

Die Hamburger Unternehmensberater von Apenberg & Partner haben ihre dritte Umfrage zur digitalen Transformation in der Druckindustrie und im Verpackungsdruck abgeschlossen. „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eindrucksvoll, dass KI in der Branche angekommen ist, aber das volle Potenzial noch nicht genutzt wird. Solange Datenqualität, Systemintegration und Vertrauen in die eigenen Kennzahlen fehlen, bleibt digitale Transformation Stückwerk“, betont Yorck Wittkuhn, Consultant bei Apenberg & Partner und Projektleiter dieser Studie. Ständig würden zwar Unternehmenskennzahlen betrachtet und intensiv genutzt. Dennoch zeigt die aktuelle Befragung, dass nur knapp 17 Prozent der Unternehmen ihren Produktions-und Unternehmensdaten uneingeschränkt vertrauen. Die Studie macht deutlich, dass zwischen Datennutzung und Datenvertrauen forthin eine erhebliche Lücke ist.

Digitalisierung in Unternehmen werde oft durch fehlende Systemintegration ausgebremst. Danach geben 40 Prozent der Befragten an, keine vollumfängliche digitale Lösung für alle Unternehmensbereiche zu nutzen. Folglich gibt es voneinander getrennte Systeme, die den Datenaustausch erschweren und eine einheitliche Sicht auf Betriebsprozesse verhindern. Momentan setzten drei Viertel der befragten Unternehmen bereits auf KI-Technologien. Die Ergebnisse legen nahe, dass Künstliche Intelligent gegenwärtig vor allem als Werkzeug zur Recherche und Effizienzsteigerung eingesetzt werde und weniger als strategisch integrierte Lösung im Unternehmen.

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York Wittkuhn. Foto: Apenberg & Partner
York Wittkuhn. Foto: Apenberg & Partner