Nicht nur die „Schönsten deutschen Bücher“ sind gekürt worden – es gab den „Preis der Stiftung Buchkunst“ als weiteren Award 2026.
Dieser mit 10 000 Euro dotierte „Preis der Stiftung Buchkunst“ ging in diesem Jahr an das von Laura Momo Aufderhaar und Verena Hochleitner illustrierte und gestaltete Buch „Was tun, wenn … – Kleine Hilfe bei großen Katastrophen“ (kunstanstifter verlag, Mannheim). Bei der Preisverleihung im September 2026) im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main übergaben Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, und Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, den Preis. Eine fünfköpfige Jury wählte das ausgezeichnete Buch aus den 25 „Schönsten Deutschen Büchern“, die im Juni 2026 aus rund 600 Einsendungen hervorgegangen waren.
Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Mit leuchtenden Neonfarben und in verschiedenen Illustrationstechniken widmet sich das kongeniale Duo Hochleitner und Aufderhaar den möglichen Katastrophen des Lebens. Die von den Autorinnen im Pingpong entstanden Texte und stilistisch abwechslungsreichen Illustrationen zeigen flächige Bilder in rauem Kreidestrich ebenso wie feine Outline-Zeichnungen, wobei Frottagen den Hintergrund-Strukturen Dynamik und Tiefe verleihen. Zwischen den so lehrreichen wie unterhaltsamen Episoden fungieren grafisch exzellent umgesetzte Lösungsmatrixen mit Ja-Nein-Abzweigungen als spielerische Kapiteltrenner. Was also tun, wenn man in einer Höhle eingeschlossen ist oder sich im Wald verlaufen hat?“ Gerundete Buchecken sowie ein charmant gestalteter Vorsatz und Nachsatz zeugen ebenso von einer sorgfältigen Buchgestaltung wie der breite Falz für ein optimales Aufschlagverhalten. Das hochwertige Flexicover lädt mit seiner stofflichen Haptik wiederum zum Fühlen ein.
https://www.stiftung-buchkunst.de

