Die europäische Herstellervereinigung Pro Carton erklärt, dass die Branche ihre fossilen CO2-Emissionen seit 2021 um acht Prozent reduziert hat.
Geringerer Footprint: Die durch Research Institutes of Sweden (RISE) durchgeführte und vom Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) unabhängig verifizierte Studie bestätigt, dass der jährliche fossile CO2-Footprint (cradle-to-gate) von 929 kg CO2e auf 854 kg CO2e pro Tonne gesunken ist. Dieser Wandel markiert eine Entkopplung des Branchenwachstums vom Einsatz fossiler Energieträger und liefert zudem Markeninhabern belastbare Daten zur Erreichung zusehends strenger Scope-3-Klimaziele.
Ebenfalls bietet die „Carbon Footprint of Carton Packaging Study“ 2025 von Pro Carton einen detaillierten Einblick in die Nachhaltigkeitsleistungen des Sektors zwischen 2021 und 2024. Basierend auf Daten von 70 Standorten, die 60 Prozent der europäischen Kartonproduktion und 16 Prozent der europäischen Faltschachtelproduktion repräsentieren, liefert der Bericht eine transparente Darstellung der Fortschritte.
Zwischen 2021 und 2024 haben europäische Werke den Anteil fossiler Energieträger in ihrem Energiemix von 46 Prozent auf 39 Prozent gesenkt. Infolge des verstärkten Einsatzes biobasierter Brennstoffe und erneuerbarer Wärmeerzeugung konnten 60 kg CO2e fossiler Emissionen je produzierter Tonne vermieden werden. Der Anteil CO2-armer Elektrizität in den Werken ist von 23 Prozent auf 66 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung belegt, dass die Kartonindustrie die Dekarbonisierung aktiv vorantreibt.
https://www.procarton.com/de/pro-carton-releases
Siehe den kompletten Beitrag in bindereport 05/2026.

