Unikate mit individuellem Cover vereint das Projekt „Offenes Buch“. Einzelne Exemplare aus dem Verlag können noch bestellt werden.
Schon seit Herbst 2024 führen die Künstlerinnen Christina Schmid und Ina Schneider einen Dialog zu gemeinsamen Themen wie Papier, Faltung und Buch. Anlass dafür waren Texte von Christina Schmid, in denen Ina Schneider spontan „ihre“ Zeilen orangefarbig markierte – Worte, die zu ihr sprachen. Diese Textfragmente bildeten den Kern einer gemeinsamen Ausstellung in Stuttgart. Für eine weitere Ausstellung in Berlin führten die Künstlerinnen ihren Dialog fort, die Zeilen verdichteten sich zu 100 Titeln für offene, noch leere Bücher: wandelnde Fragmente, die immer neue Geschichten erzählen, in anderen Bedeutungen für die Person, die darin weiterschreibt, zeichnet, philosophiert. Die von den Künstlerinnen handgezeichneten Punktraster setzen eine feine Struktur für „unmöglich viele Endlichkeiten“. Der Schutzumschlag macht jedes Buch zum Unikat – mit individuellem Titel auf dem Rücken, dazu die abstrakte Form der entsprechenden orangefarbenen Kennzeichnung im Text auf dem Cover. Zudem versammelt ein klappbares Lesezeichen sämtliche 100 Titel als Liste im Buch.
Siehe den kompletten Beitrag in bindereport 05/2026.
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