Eine Sonderschau zu Ehren des Dichters Christian Morgenstern zeigt jetzt im Museum für Druckkunst in Leipzig ein besonderes Werk.
Diese neue Wanderausstellung „Mein Morgenstern – von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden“ visualisiert die Darstellung der handwerklichen Fertigung eines Sonderbandes zum 111. Todestag des Dichters 2025. Aktuell ist die Sonderschau im Museum für Druckkunst in Leipzig mittwochs bis freitags von 10 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr als auch feiertags (Sonderregelungen) noch bis 1. Februar 2026 zu sehen.
Morgenstern (1871–1914), der als Meister von Wortwitz und Poesie gilt, gründete in Werder in Brandenburg im Mai 1895 den so genannten „Bund der Galgenbrüder“, die Geburtsstunde der „Galgenlieder“. Momentan feiert die Literaturszene die Gewerke der Papierherstellung, des Handsatzes, des Buchdrucks sowie des Buchbindens. Ausgestellt werden 44 Druckgrafiken von 29 vorwiegend jungen Kreativen aus dem Design. Zusätzlich werden die Druckgrafiken im gebundenen Buch gezeigt – in 22 verschiedenen Varianten, gebunden von ebenso vielen Bucheinband-Kreativen. Insgesamt 111 Exemplare aus den Kleinserien können Interessierte exklusiv bei der Büchergilde Gutenberg erwerben. Ermöglicht wurde dieses Fest der Poesie, der Gestaltung und der Handwerkskünste dank einer zweijährigen Projektkooperation zwischen dem Verein für die Schwarze Kunst, der Papiermühle Homburg, dem Verein Meister der Einbandkunst und der Büchergilde Gutenberg. Ergebnisse werden anhand originaler Werkzeuge, Tutorials und Infotafeln dargestellt, Bleisatzformen, Holzstich und Linolschnitt dokumentiert.
https://buechergilde.de, https://druckkunst-museum.de, http://mde-einbandkunst.eu, https://www.christian-morgenstern-gesellschaft.de, https://papiermuehle-homburg.de, https://www.verein-fuer-die-schwarze-kunst.de

