DNB: Immer mehr digitale Werke

Heute bietet die Deutsche Nationalbibliothek über zehn Millionen Netzpublikationen zur Nutzung – und täglich werden es mehr.

Mittlerweile stellt der Zugang an Netzpublikationen rund 60 Prozent des gesamten Zugangs; zwei Drittel des digitalen Bestandes sind periodisch erscheinende Netzpublikationen (E-Journals und E-Paper) und rund ein Drittel sind Monografien (Hochschulschriften, Books on Demand, Musikalien, E-Books und Hörbücher). Derzeit beträgt der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek mehr als 42 Millionen Medieneinheiten; knapp ein Viertel sämtlicher Bestände ist also mittlerweile digital. Dieses Verhältnis wird sich in den nächsten Jahrzehnten immer weiter zugunsten der Netzpublikationen verschieben. „Zehn Millionen Netzpublikationen, davon rund die Hälfte in den letzten drei Jahren – das ist Rückenwind für eine zentrale strategische Priorität der Deutschen Nationalbibliothek: Wir wollen unsere digitalen Sammlungen weiter ausbauen“, erklärt Frank Scholze, der Generaldirektor.

Bereits seit Jahren bündelt und entfaltet sich in den „Digital Humanities“ der „Digitale Wandel“ in den Geisteswissenschaften. So bietet die Deutsche Nationalbibliothek ihre Datenbestände und digitalen Sammlungen in ihren Lesesälen weitgehend wie möglich an. Die neben der Sammlung physischer Werke entstandene umfangreiche Sammlung an E-Books, E-Journals, E-Paper und anderen digitalen Objekten gibt es nach den Vorgaben des Urhebergesetzes auch für eine automatisierte Analyse (Text und Data Mining) für wissenschaftliche nicht-kommerzielle Zwecke zur Nutzung.

www.dnb.de/netzpublikationen

Elektronische Datenträger in einer Leipziger Magazinetage. Foto: DNB
Elektronische Datenträger in einer Leipziger Magazinetage. Foto: DNB