BG ETEM: Steigende Ausgaben 2026

Noch im Dezember 2025 beschloss die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse in Köln den Haushaltsplan für das neue Jahr. 2026 rechnet die BG ETEM mit Ausgaben von 1,743 Milliarden Euro und damit 2,4 Prozent mehr als 2025. Für die Rehabilitation und die Entschädigung von Verletzten und Erkrankten nach Arbeitsunfällen, Unfällen auf dem Arbeitsweg und bei Berufskrankheiten sind gesamt 1,121 Milliarden Euro veranschlagt. Davon sind allein 642 Millionen Euro für Rentenzahlungen (größte Einzelposition im Haushalt) und Abfindungszahlungen vorgesehen; in die Prävention investiert die BG ETEM weitere 179 Millionen Euro.

„Finanzielle Stabilität ist unser langfristiges Ziel“, sagt BG ETEM-Hauptgeschäftsführer Jörg Botti mit Blick auf den Haushaltsplan. „Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besitzt dieses Ziel eine noch größere Bedeutung.“ Ermöglicht wird die finanzielle Stabilität insbesondere durch sinkende Unfallzahlen. „Unternehmen profitieren in doppelter Hinsicht von guter Prävention“, weiß Botti. Entsprechend würden zum einen niedrigere Kosten für die Unfallversicherung anfallen, zum anderen würden Unternehmen durch einen störungsfreien Betrieb und geringere Kosten für Personalausfälle profitieren.

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Jörg Botti. Foto: BG ETEM/Ralf Bauer
Jörg Botti. Foto: BG ETEM/Ralf Bauer